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RTX PRO 5500 mit 84 GB zwischen RTX 5090 und PRO 6000

NVIDIA RTX PRO 5500Blackwellлокальный ИИ

NVIDIA bereitet die RTX PRO 5500 Blackwell Workstation Edition mit 84 GB ECC-GDDR7, 21.760 CUDA-Kernen und bis zu 1.398 GB/s Bandbreite vor. Sie schließt die Lücke zwischen der RTX 5090 mit 32 GB und der RTX PRO 6000 mit 96 GB, sodass größere Modelle auf einer GPU Platz finden.

84 GB auf dem Rechenniveau der RTX 5090

Interessant ist hier nicht die Zahl der CUDA-Kerne, sondern der 84-GB-Speicher: Genau diese Spezifikation verändert die praktische Klasse der Workloads. Auf der NVIDIA-Produktseite wird die RTX PRO 5500 Blackwell Workstation Edition weiterhin als kommendes Produkt geführt. Mit Stand vom 15. September 2026 gibt es weder einen offiziellen Preis noch einen endgültigen Veröffentlichungstermin.

Die Karte verfügt über 21.760 CUDA-Kerne, 84 GB ECC-GDDR7 und eine Bandbreite von bis zu 1.398 GB/s. Die angegebene Board-Power erreicht 600 W; vorgesehen sind Varianten mit Luft- und Flüssigkeitskühlung. Die Zielanwendungen sind erwartbar: KI, Simulationen und professionelle Grafik.

Der Vergleich ist ungewöhnlich. Die GeForce RTX 5090 besitzt dieselben 21.760 CUDA-Kerne, aber nur 32 GB GDDR7, während die RTX PRO 6000 Blackwell 24.064 Kerne und 96 GB ECC-GDDR7 bietet. Die RTX PRO 5500 liegt beim Speicher dazwischen, steht bei der Anzahl der CUDA-Kerne jedoch neben dem Consumer-Flaggschiff.

Das bedeutet nicht automatisch eine identische reale Leistung wie bei der RTX 5090: Die gleiche Kernzahl allein reicht für diesen Schluss nicht aus. Nötig sind finale Taktraten, Benchmarks mit KI-Lasten und Daten zum Verhalten unter Dauerlast. Preisprognosen von 11.000 bis 13.000 bleiben vorerst Spekulation und sind keine offizielle NVIDIA-Angabe.

Ein GPU statt Speicherkompromisse

Die zentrale Konsequenz ist einfach: Mit 84 GB lassen sich deutlich größere Modelle und längere Kontexte auf einer einzelnen GPU halten als mit den 32 GB der RTX 5090. Das verringert den Bedarf, ein Modell auf mehrere Karten aufzuteilen oder Teile der Daten in den Arbeitsspeicher auszulagern.

Für lokale Inferenz kann dieser Speicherpuffer wichtiger sein als zusätzliche Rechenleistung. Bei LoRA- und QLoRA-Aufgaben bleibt außerdem mehr Platz für Gewichte, Aktivierungen und Arbeitskontext. Die RTX PRO 6000 behält ihren Vorteil dort, wo die vollen 96 GB und ein höheres Limit bei den CUDA-Kernen entscheidend sind.

Ich würde zunächst nicht auf die attraktive Position zwischen zwei Modellen schauen, sondern auf Preis, dauerhaft verfügbare Bandbreite und Leistung bei gefüllten 84 GB. Ohne diese Daten wirkt die RTX PRO 5500 plausibel, hat ihren Wert aber noch nicht bewiesen. Die spannende Frage lautet nun, wie viel NVIDIA für die zusätzlichen 52 GB gegenüber der RTX 5090 verlangen wird.

Wir haben zuvor erläutert, wie Confidential Computing die Kosten der KI-Inferenz und Datenschutzanforderungen verändern kann. Diese Infrastrukturperspektive liefert wichtigen Kontext, um den Platz speicherstarker Workstation-GPUs in KI-Deployments zu bewerten.