Bereitet OpenAI Pro Max für 500 Dollar pro Monat vor?
OpenAIChatGPTPro Max
Was genau in den OpenAI-Konfigurationen gefunden wurde
Ich würde Pro Max noch nicht als fertiges Produkt bezeichnen: Stand 26. September 2026 hat OpenAI keine offizielle Ankündigung veröffentlicht. In internen Konfigurationen der Benutzeroberfläche tauchte jedoch ein sehr konkreter Preis auf: 500 Dollar monatlich vor Steuern sowie eine Variante für 600 Dollar inklusive Mehrwertsteuer.
Das ist 2,5-mal so teuer wie das aktuelle Pro-Abo für 200 Dollar. In der gefundenen Beschreibung steht „Fastest Work + Fastest Codex“. Das spricht dafür, dass der Tarif nicht nur zusätzliche Anfragen verkauft, sondern vor allem eine schnellere Ausführung von Arbeits- und Programmieraufgaben.
Es gibt auch einen bestätigten Teil der Geschichte. Im Help Center von OpenAI steht, dass neue Abschlüsse und Wechsel zum Pro-Tarif für 200 Dollar seit dem 10. September vorübergehend pausiert sind, während bestehende Abonnenten ihren Zugang behalten. Warum Pro Max erscheinen könnte, wird dort nicht genannt.
- Preis: 500 Dollar monatlich vor Steuern zum Zeitpunkt des Leaks.
- Positionierung: maximale Geschwindigkeit für Work und Codex.
- Zeitpunkt: Die Konfiguration erschien fünf Tage vor dem für den 29. September geplanten DevDay.
Die Vermutung, dass Cerebras-Hardware eingesetzt wird und eine zehnfache Beschleunigung ermöglicht, bleibt Spekulation. OpenAI hat dies nicht bestätigt; einen künftigen Tarif schon jetzt mit bestimmten Chips zu verknüpfen, wäre verfrüht. Der Konfigurationstext zeigt eine Produktrichtung, sagt aber nichts über stabile Latenz, reale Limits oder verfügbare Kapazität unter Last aus.
Warum der Verkauf von Geschwindigkeit das Abo-Modell verändert
Sollte Pro Max tatsächlich erscheinen, wird OpenAI Nutzer deutlicher nicht nur nach Modellzugang, sondern auch nach Rechenpriorität unterscheiden. Für agentische Abläufe ist das ein echter Unterschied: Eine lange Kette von Aufrufen macht die Latenz jedes einzelnen Schritts zur Latenz der gesamten Aufgabe.
Am stärksten profitieren dürften Codex-Nutzer und Anwender mit rechenintensiven Arbeitsabläufen, bei denen Ausführungszeit einen messbaren Wert hat. Der normale Abonnent verliert, wenn schneller Zugang zu einer separaten, teuren Ressource wird und das bisherige Pro-Abo eingeschränkt bleibt oder für neue Abschlüsse geschlossen ist.
Meine erste technische Frage betrifft nicht die Spitzengeschwindigkeit, sondern ihre Vorhersagbarkeit. Ohne veröffentlichte Limits, Priorisierungsregeln und Angaben zum Verhalten in Lastzeiten bleibt „Fastest“ ein starkes Etikett statt einer technischen Garantie. Die eigentliche Nachricht kommt, wenn OpenAI erklärt, was die zusätzlichen 300 Dollar monatlich genau kaufen.